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Praktische Hinweise zur Operation

Viele Patienten haben vor einer Operation Angst. Das ist völlig normal und wir wissen um Ihre Gefühle. Deshalb sind wir jederzeit gern für Sie da und beantworten Ihnen alle offenen Fragen. Auf diese Weise lernen Sie uns kennen und erfahren, dass wir die bevorstehende Operation schon viele Male durchgeführt haben. Mit folgenden Hinweisen möchten wir Sie auf die Behandlung vorbereiten, denn wer gut informiert ist, hat nur halb so viel Angst.

Wenn Sie einen Termin für eine Operation in Frankfurt-Höchst, Limburg, Marburg und Wetzlar vereinbaren wollen, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Augenarzt. Sofern Ihnen schon eine Überweisung Ihres Augenarztes vorliegt, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter an unsere Zentren in Dillenburg, Frankfurt oder Wiesbaden gern für Terminabsprachen zur Verfügung.

Vor der Operation

Jedem chirurgischen Eingriff geht eine umfassende Untersuchung voraus, bei der wir mit Ihnen unter anderem den Operationstermin vereinbaren. Gern beantworten wir bei diesem Termin auch alle Ihre Fragen zu Operationstechnik, Art der Betäubung, anschließender Heimfahrt und Nachsorge. Wir empfehlen Ihnen etwa zwei Wochen vor der Operation einen Gesundheitscheck bei Ihrem Hausarzt durchführen zu lassen. Bitte bringen Sie zur Voruntersuchung folgende Dinge mit: die Ergebnisse des Gesundheitschecks, Ihre Brille, eine Liste der einzunehmenden Medikamente, (falls vorhanden) Ihren Allergiepass, eine Überweisung Ihres Augenarztes sowie Ihre Krankenversichertenkarte. Für eine ausführliche Untersuchung werden die Pupillen medikamentös erweitert. Beachten Sie bitte, dass Sie anschließend nicht selbst Auto fahren dürfen.

Am Tag der Operation

Achten Sie am Tag des Eingriffes bitte auf bequeme Kleidung, die sich leicht an- und ausziehen lässt. Auf Geld, Schmuck, Uhren sowie ölige Hautcremes und Make-up sollten Sie lieber verzichten. Auch Haarnadeln könnten während der Operation stören. Damit wir Vitalzeichen besser überprüfen können, vermeiden Sie bitte auch Nagellack und Lippenstift. Desweiteren informieren Sie uns bitte über Allergien, beispielsweise gegen Antibiotika, Jod oder andere Stoffe, und Zahnersatz. Wie in der Voruntersuchung besprochen, findet der Eingriff unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose statt. Unabhängig von der Art der Betäubung empfehlen wir Ihnen, einige Stunden vor der Operation nicht zu essen oder zu trinken. Täglich erforderliche Medikamente können hingegen mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Hisichtlich der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten wie ASS, Plavix und Marcumar vor der OP fragen Sie bitte den behandelnden Arzt da es situtationsentsprechend unterschiedlich gehandhabt werden kann. In der Regel können diese Medikamente - anders als bei vielen anderen Operationen - vor der OP des grauen Stars in unseren Einrichtungen normal weitergenommen werden und brauchen nicht abgesetzt zu werden. Gleiches gilt bei Diabetikern für Insulin und Zuckertabletten. Bereits kurz nach dem Eingriff stellt die Nahrungsaufnahme hingegen kein Problem mehr dar – Sie dürfen sich gern etwas mitbringen.
 
Die Operation selbst dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Nach dem Eingriff haben Sie die Möglichkeit, sich in einem Ruheraum zu erholen. Nach etwa drei bis vier Stunden können Sie die Klinik dann gemeinsam mit einer Begleitperson verlassen. In den ersten 24 Stunden dürfen Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen. Ein Verband schützt das Auge und sollte bis zur Kontrolluntersuchung am folgenden Tag dort belassen werden.

Nach der Operation

Am Tag nach dem Eingriff erfolgt eine Kontrolluntersuchung, bei der wir den Verband entfernen. Augentropfen unterstützen anschließend die Heilung. Über die genaue Dosis informieren wir Sie gern persönlich. Außerdem erhalten Sie von uns eine Plastikklappe, die Ihr Auge in den ersten zwei Wochen nach der Operation nachts vor unbewusstem Reiben oder Drücken schützen soll. Fernsehen stellt kein Problem dar und auch Ihre alte Brille können Sie vorerst weiterhin tragen, auch wenn die Glasstärke nicht mehr stimmt. Etwa sechs bis acht Wochen nach dem Eingriff wird dann ein neues Brillenglas für das operierte Auge verordnet. Alle alltäglichen Aktivitäten, beispielsweise das Bücken zum Binden der Schuhe, stellen nach der Operation kein Problem dar. Sollten trotz allem Schmerzen am Auge oder andere Beschwerden auftreten, zögern Sie bitte nicht, uns jederzeit anzusprechen.