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Oktober 2015

Femto-LASIK oder Smile-Verfahren?

Seit 2005 ist in Deutschland die sogenannte Femto-LASIK zugelassen, die für erhöhte Sicherheit und Präzision steht. Zudem schont die Femto-LASIK das Hornhautgewebe, so dass diese LASIK auch bei starker Kurzsichtigkeit und dünner Hornhaut möglich ist. Die Femto-LASIK ist heute Methode der Wahl bei der Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Mit einem LASIK-Gerät der neuesten Generation erzielen Augenchirurgen sehr sichere Ergebnisse und in 95 Prozent aller Behandlungen eine Zielgenauigkeit von +/- 0,5 Dioptrien. Seit etwa drei Jahren findet eine neue Methode Verbreitung, das sogenannte Smile-Verfahren. Hier wird mit dem Femto-Laser durch zwei Schnitte im Inneren der Hornhaut ein dünnes Scheibchen modelliert. Dieses wird dann durch einen Schnitt entfernt, wobei die Öffnung in der Hornhaut geringer ist als beim LASIK-Flap. Den Vergleich zu der neuen Smile-Methode, braucht die Femto-LASIK nicht zu scheuen. Zwar sind beim Smile-Verfahren die manchmal auftretenden Blendeffekte in der Dämmerung geringer, das bisherige Verfahren ist allerdings präziser und besser ausgereift. Unserer Einschätzung nach hat die Femto-LASIK noch einige Jahre lang einen technischen Vorsprung gegenüber dem neuen Verfahren. Die Vorhersagbarkeit der Ergebnisse beim Smile-Verfahren entsprechen in etwa der Präzision, wie bei der LASIK vor zehn Jahren. Auch Langzeitergebnisse fehlen noch.